[E-Rezension] ~ Ein Tanz mit Mr. Grey

Autorin: Emily Bold
Verlag: CreateSpace
eBook: 1,99 €
Print: 4,99 €
Seiten: 112
Ein Tanz mit Mister Grey – oder: Wer hat eigentlich die Wassermelone getragen?
Nach einem Blick auf Marcs attraktive Kollegin Catness Stone beschließt die inzwischen sexy und kühn gewordene Anna, ihr Leben ein weiteres Mal umzukrempeln. Um es mit diesem Superweib aufzunehmen und zugleich auf der Hochzeit ihrer Schwester eine gute Figur zu machen, begibt sich Anna in die Hände eines Tanzlehrers. Doch der selbstverliebte Flo hat anderes im Sinn, als mit Anna die Hebefigur aus ihrem Lieblingsfilm zu trainieren...


Das Cover, ist einfach mit ein paar Beinen die verunsichert dastehen, einer Handtasche und einem schönen Titel. Dieser Titel hat mich zuerst abgeschreckt, da ich dachte es handle sich um eine weitere Ausschlachtung von Shades of Grey, aber es war tatsächlich mehr eine Paraodie und diese ist wirklich gut gelungen. Bei der Fortsetzung wusste ich ja nun, um was es sich handelt, deshalb fand ich den Zusatztitel auch diesmal ziemlich witzig gewählt.


**ACHTUNG SPOILER VOM ERSTEN BAND**
Anna und Marc sind zusammengekommen und leben noch immer in ihrer Wohnung aus WG Zeiten zusammen. Jeder hat sein eigenes Zimmer und kann sich so zurückziehen. Das Buch startet mit einem Streit, um den es geht auf die Hochzeit der Schwester zu gehen, da Marc nicht mitgehen möchte und Anna unbedingt will das er mitgeht, damit sie nicht wieder vor versammelter Mannschaft als einsame Jungfer dasteht.
Manche Gedankengänge und Gefühle konnte ich von Anna sehr gut nachvollziehen, aber meistens war ich doch ziemlich genervt von ihr. Sie hat alles in den falschen Hals bekommen, ist immer sofort hochgefahren und hat es maßlos übertrieben. Ich habe mich ziemlich durch das Buch gequält muss ich sagen, allerdings war der Schreibstil auch hier wieder leicht und amüsant, so wie ich ihn bereits von Emily kenne, dennoch hat mich die Geschichte rein von der Story her ein wenig enttäuscht und vor allem eben was Annas Charakterzüge betraf. Einige Passagen wurden aus dem ersten Band erwähnt, eben zum Beispiel besagter Pfannenwender, aber auch dem wurde man schnell überdrüssig. Es hat mir leider nicht so viel Spaß gemacht das Buch zu lesen wie der erste Band und ich finde es schade, dass Anna solch eine nervige Person geworden ist.


Eine ganz nette Geschichte für zwischendurch, allerdings mit einer nervigen Protagonistin, bei der man die Hälfte des Buches den Kopf schütteln muss. Deshalb für mich keine wirkliche Leseempfehlung, leider.

2,5 von 5 Eulen <3

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